Sicherheit ist keine Selbstverständlichkeit.

Volles Haus bei der Podiumsdiskussion zur inneren Sicherheit in Augsburg: Gemeinsam mit Bayerns Innenminister Joachim Herrmann, Oberbürgermeisterin Eva Weber und dem Ordnungsreferenten der Stadt Frank Pintsch wurde deutlich, worauf es in Zeiten wachsender Unsicherheit ankommt: Sicherheit braucht klare Entscheidungen, vorausschauende Maßnahmen und politische Verantwortung.

Im Zentrum der Diskussion stand die Erkenntnis, dass Sicherheit keine Selbstverständlichkeit ist, auch nicht in einer Stadt wie Augsburg. Zwar gehört Augsburg heute zu den sichersten Großstädten in Deutschland, doch dieser Zustand ist das Ergebnis konsequenter Arbeit und kein Selbstläufer.

Oberbürgermeisterin Eva Weber betonte, dass Sicherheit die Grundlage für Lebensqualität, Freiheit und gesellschaftliches Miteinander sei. Öffentliche Räume müssten Orte der Begegnung bleiben. Dafür brauche es aber Schutz, Präsenz und Prävention. Augsburg setze deshalb auf eine enge Zusammenarbeit von Stadt, Polizei und Sicherheitsbehörden sowie auf konkrete Maßnahmen, die frühzeitig Risiken minimieren.

Innenminister Joachim Herrmann unterstrich, dass Kommunen eine zentrale Rolle bei der Sicherheitsarchitektur spielen. Neben der Polizei seien kommunale Ordnungskräfte, bauliche Vorsorge und klare Verantwortlichkeiten entscheidend, um das Sicherheitsgefühl der Menschen zu stärken.

Die Diskussion machte deutlich: Sicherheit bedeutet nicht Abschottung, sondern Verantwortung. Augsburg verfolgt dabei einen pragmatischen Ansatz: mit Augenmaß, Entschlossenheit und dem klaren Ziel, die Stadt auch in Zukunft sicher und lebenswert zu halten.

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